„Der Fahrradhelm hat mein Leben gerettet“

Safety first: Fahrradhelme wieder öfter im Einsatz

Fahrerin mit ABUS Fahrradhelm

Voraussichtliche Lesedauer: 7 Minuten

Obwohl ein Fahrradhelm bestimmte Unfallrisiken beim Fahren nachweislich minimiert, verzichten immer noch viele Fahrerinnen und Fahrer aus ästhetischen Gründen darauf. Der 35-jährige Tobias gehört nicht zu dieser Gruppe – zum Glück. Dank des ABUS Urban I 3.0 Helms überlebte er einen schweren Unfall. Inzwischen zeichnet sich der Trend ab, dass doch immer mehr Menschen auf den Schutz eines Fahrradhelms setzen.

Werden Fahrradhelme wieder beliebter?

Laut Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) ist die Helmquote in 2021 deutlich angestiegen. Zeitgleich dazu sei die Zahl der im Straßenverkehr getöteten Fahrradfahrenden sichtbar zurückgegangen. Eine statista-Grafik, basierend auf Zahlen des Statistischen Bundesamts und der BASt demonstriert dies wie folgt:

Infografik: Welche Rolle spielt der Fahrradhelm? | Statista Mehr Infografiken finden Sie bei Statista

Diese Steigerung mache sich vor allem für die Altersklasse zwischen 11 und 16 Jahren sowie Senioren ab 61 Jahren bemerkbar. Über alle Altersgruppen hinweg trugen insgesamt 26 Prozent und damit mehr als ein Viertel einen Helm. Im Vorjahr waren es noch 23 Prozent. Bei den 11 bis 16 Jährigen ist es sogar die Hälfte. Bei der Gruppe ab 61 Jahren stieg die Fahrradhelmnutzung auf 43 Prozent und verdoppelte sich damit im Vorjahresvergleich!

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Der Fachverlag der Deutschen Verkehrswacht machte zuletzt darauf aufmerksam, dass 2021 rund 80 Prozent der Grundschulkinder einen Fahrradhelm trugen. Mit dieser Zahl standen sie über alle Altersklassen hinweg an der Spitze der Helmtragenden – was zunächst zwar viel klingt, auf der anderen Seite aber auch bedeutet, dass zu dieser Zeit immer noch ein Fünftel der Kinder ohne Kopfschutz auf dem Fahrrad unterwegs war.

In Kooperation mit dem Zweirad-Industrie-Verband (ZIV) und dem Verbund Service und Fahrrad g.e.V. (VSF) hat die Deutsche Verkehrswacht die Initiative “Ich trag Helm” ins Leben gerufen, um auf die enorme Relevanz des Themas aufmerksam zu machen. Die Initiative möchte zeigen, dass ein Helm im Alltag wichtiger Schutz und schickes Accessoire zugleich sein kann und inzwischen auch idealen Tragekomfort bietet.

Wieso tragen so wenig Menschen einen Fahrradhelm?

Die Gründe, wieso Fahrradfahrer:innen keinen Helm tragen, sind vielfältig: Diese reichen von Eitelkeit über das Klagen von Unhandlichkeit bis hin zur Vergesslichkeit. Es gibt aber auch Studien, die behaupten, dass Fahrerinnen und Fahrer mit dem Tragen eines Fahrradhelms ein höheres Risiko beim Fahren eingehen und sich gedankenloser verhalten. Im Umkehrschluss führen sie ohne Helm vorsichtiger und gewissenhafter. Genannt wird das Ganze die Risiko-Kompensationshypothese und wird mitunter gerne als Argument gegen das Tragen eines Fahrradhelms herangezogen. Andere Studien, die das Tragen eines Fahrradhelms in Verbindung mit dem Risikoverhalten untersuchten, widerlegen das jedoch.

Moodbild Abus Fahrradschlösser und Fahrradhelme

Unfälle passieren immer wieder – und daran muss nicht der Fahrer oder die Fahrerin Schuld tragen. Natürlich kann ein Helm nicht zu 100 Prozent schützen, aber er kann doch oft Schlimmeres verhindern, wie die Geschichte von Tobias zeigt.

„Ohne Helm hätte es tödlich enden können“

Tobias kommt aus Solingen und ist leidenschaftlicher e-Bike Fahrer. Im Februar fuhr er wie gewohnt mit seinem e-Bike nach Feierabend heimwärts. Natürlich war es bereits dunkel. „Ich wurde vom Gegenlicht geblendet und wich entgegenkommenden Personen aus. Ungebremst prallte ich auf das Geländer des Benrather Schlossteichs“, erzählt er. „Mein Fahrradhelm von ABUS hat mir das Leben gerettet.“ Unverletzt blieb er nicht: eine gebrochene Nase, die Oberlippe gespalten, ein Zahn abgebrochen, zwei verstauchte Finger, ein Bänderriss im linken Mittelfinger und etliche Abschürfungen und Prellungen am ganzen Körper. Die Liste ist lang.

Der Kopf jedoch blieb zum Glück unverletzt: „Der Notarzt und auch einer der Ärzte im Schockraum sagten mir, dass es ohne Helm definitiv tödlich hätte enden können – oder ich zumindest ein Pflegefall geworden wäre.“ Inzwischen geht es Tobias wieder besser. Er hat sich sogar ein neues e-Bike zugelegt und ist damit fleißig unterwegs – natürlich mit Helm!

So bietet ein Fahrradhelm Schutz

Fahrradhelme bestehen aus Hartschaumstoff, EPS, der stoßabsorbierend wirkt. Damit die Verbindung besonders fest wird, wird der Schaumstoff direkt in eine Schale aus Kunststoff gegeben. Das nennt sich In-Mold-Verfahren. Je nach Sicherheitsanforderungen ist die Stärke dieser Schale unterschiedlich. Dünne und leichte Sporthelme haben eine Microshell Schale, stärkere und schwerere Helme wie etwa Fahrradhelme für Kinder oder den Alltag eine Hardshell Schale.

Neben dem CE-Prüfzeichen und der Größenangabe, findest du im Fahrradhelm auch das Herstellungsdatum. Das ist daher relevant, weil der Hartschaum altert und somit auch die Schutzfunktion nachlässt. Nach ungefähr fünf Jahren sollte ein Fahrradhelm daher ausgetauscht werden. Wird er gut gepflegt, kann er auch etwas länger genutzt werden. Andersherum muss er bei schlechter Pflege und besonders intensiver Nutzung schneller ausgetauscht werden. Dass der Helm nach einem Unfall ausgetauscht werden muss, versteht sich von selbst. Auch dann, wenn keine äußerlichen Beschädigungen sichtbar sind! 

Der ABUS Urban-I 3.0

Der Urban-I 3.0 von ABUS hat Tobias wahrscheinlich das Leben gerettet. Der Fahrradhelm ist ein leicht und stabil designter Helm, der aus einer langlebigen Verbindung aus EPS und PC-Schale besteht. Dank des voll umschließenden Verstellsystems Zoom Ace Urban sitzt er besonders gut. Dieser Kunststoffring ist sehr fein zu justieren und mit einem griffigen Verstellrad versehen. Erhältlich ist er bis XL, Helmgröße 62+ Zentimeter. Geschlossen wird der Helm mit einem Fidlock-Magnetgurtschloss. Durch leuchtstarke Reflektoren und einem großen, hoch angebrachten und integrierten LED Rücklicht sorgt er für eine sehr gute Sichtbarkeit. Zwölf Luftein- und fünf Luftauslässe sorgen für eine optimale Ventilation und ein Fliegennetz schützt vor dem Eindringen von Insekten. Wenn du gerne einen Zopf beim Biken trägst, ist auch das mit diesem Fahrradhelm kein Problem.

ABUS Pedelec 2.0 Helm

Gibt es eine Helmpflicht bei e-Bikes?

Bei Pedelecs mit einer Motorunterstützung bis 25 Kilometer pro Stunde besteht zwar keine Fahrradhelm-Pflicht, dennoch solltest du gerade auf e-Bikes, mit denen du schneller unterwegs bist, dringend einen Helm tragen. Bei e-Bikes mit einer Unterstützung bis 45 Kilometern pro Stunde muss zwingend mit Helm gefahren werden. 

Wichtig ist immer, dass du darauf achtest, dass der Helm richtig sitzt und passend auf dich eingestellt ist. Zudem gibt es unterschiedliche Helme für Damen und Herren. Beim Kauf deines Fahrradhelms solltest du dich deswegen ausführlich beraten lassen und ihn dir am Kopf von geschulten Mitarbeitenden einstellen lassen. Bei Kindern muss die Einstellung des Fahrradhelms regelmäßig überprüft werden, da sich der Kopfumfang mit dem Alter ändert. Gerade da ist ein regelmäßiger Fahrradhelm Test besonders wichtig.

Der Helm darf niemals zu locker, aber auch nicht zu straff sitzen. Der Abstand zwischen Kiefer und Kinnriemen sollte etwa einen Finger breit sein. Zudem sollte der Fahrradhelm nicht über die Augenbrauen gezogen sein oder die ganze Stirn freigeben, sondern genau mittig auf der Stirn liegen. Bei deinem lokalen e-Bike Experten von e-motion erhältst du eine ausführliche Beratung zum Thema e-Bike und Zubehör und kannst deinen perfekt passenden Helm finden.

Redaktion

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