Mit dem neuen Husqvarna MC 6 ins Gelände

Mit dem neuen Husqvarna MC 6 ins Gelände

Ein e-MTB für jedermann

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Voraussichtliche Lesedauer: 6 Minuten

Mit dem neuen Mountain Cross 6 Modell ist es Husqvarnas erklärtes Ziel, die typischen Merkmale der Marke auf ein e-Mountainbike zu übertragen. Damit wollte der Premiumhersteller die Grundlage für künftige Modelle dieser Art schaffen. Mit dem MC6 kannst du dich auf härteren und technischen Trails bewegen. Genauso kannst du aber auch lange Touren im Gelände oder in den Bergen bestreiten – ein echter All-Mountainbike-Allrounder also. Und dabei ist es auch egal, auf welchem Level du fahrerisch bist. Bist du bereits ein:e geübte:r Fahrer:in im Gelände, hast du mit diesem e-Mountainbike von Husqvarna die Möglichkeit, deine Skills weiter zu verbessern. Aber auch für Einsteiger ist das Mountain Cross 6 ein guter Begleiter. Dank der intuitiven Handhabung findet jeder den für sich passenden Weg an sein Ziel – und jede Menge Fahrspaß.

Innovation für noch mehr Fahrspaß

Aber wie hat Husqvarna das geschafft? Das Herzstück des neuen All Mountain e-Bikes ist vor allem der komplett überarbeitete Rahmen aus Carbon. Dieser überzeugt mit neuer Geometrie und Kinematik. Ziel war es, das e-Bike so agil und dynamisch wie nur möglich zu konzipieren und ein intuitives Fahrgefühl zu schaffen. Ganz wichtig für ein angenehmes und vor allem sicheres Fahrgefühl war auch der Aspekt, dass das e-Mountainbike immer so reagiert, wie du es erwartest. Vor allem dann, wenn es mal steiler bergauf oder bergab geht.

Im Gegensatz zu den Vorgängermodelle MC4 und MC5 ist deine Sitzposition bei dem neuen Modell daher auch zentraler und tiefer angelegt. So bekommst du mehr Laufruhe und Kontrolle in deine Fahrt . Gleichzeitig wird die Kipp- und Pendelbewegung in Kurven minimiert. Zudem sitzt du nun in einem besseren Körperwinkel, der zu einer Tretbewegung nach unten statt vorne führt und damit zu mehr Effizienz. Um die durch die tief angesetzten Tretlager entstehende geringere Bodenfreiheit auszugleichen, musste ein agiles und Unterstützung gebendes Fahrwerk her: Der Hinterbau federt gut, jedoch nie mehr als wirklich nötig. So bleibt dein e-MTB immer unter Spannung, die Bodenfreiheit bleibt erhalten und du läufst nicht Gefahr, aufzusetzen.

Ein Mann fährt auf einem Husqvarna Mountain Cross 6 2022 durch den Wald

Mit der Verlängerung der Kettenstrebe und der zentraleren Sitzposition bekommst du mehr Balance durch eine ausgewogene Gewichtsverteilung. Das Vorderrad wird dabei etwas mehr belastet. Das Ergebnis: Mehr Grip und ein deutlich besseres Lenkverhalten. So kannst du schneller in Kurven hineinfahren und fühlst dich dabei jederzeit sicher. Auch steil bergauf musst du dir durch den neuen Schwerpunkt keine Gedanken darum machen, dass das Vorderrad aufsteigen könnte.

Ausgeklügeltes Antriebssystem

Aber auch die Technik überzeugt: Der Shimano EP8 Antrieb steht frei und wurde nach oben gedreht, damit die Sliding Battery besser entnommen werden kann. Der Motor sitzt in einem sehr stabilen C-förmigen Halter, den du leicht öffnen kannst, um den Akku zu entnehmen. Da der Motor selbst kaum abgedeckt ist, kann die während deiner Fahrt entstehende Wärme leicht nach außen abgegeben werden. Aber auch Wärme, die durch passives Aufheizen, wie etwa durch direkte Sonneneinstrahlung, entsteht, führt so nicht zu Wärmestaus. Dies gehört zum Passive Efficiency Concept. Es wurde dafür entwickelt, um die Energieverluste so gering wie möglich zu halten. Bei der Batterie handelt es sich um einen Core S3 Slider-Akku mit 720 Wattstunden. Er befindet sich im Unterrohr des e-Mountainbikes und kann leicht nach unten entnommen werden.

Werkzeuge brauchst du dafür dank Fast-Lock nicht, sondern musst lediglich den Schraubverschluss betätigen. Und damit der Akku auch in ruppigem Gelände nicht beschädigt wird, ist er mit einer Akkufederung aus Elastomeren versehen. Der Akku „schwimmt“ also quasi im Unterrohr und ist so bestens vor Erschütterungen geschützt. Zusätzlichen Schutz vor Schmutz und Staub bietet das BatteryCover. Dieses kann ebenfalls ohne Werkzeuge aufgeschraubt werden und ist fest mit einem Scharnier mit dem Mountain Cross 6 verbunden.

Neben der kräftigen Motorunterstützung kommt natürlich auch dein Komfort nicht zu kurz. Bei den vorangegangenen Modellen des Mountain Cross verlief der Dämpfer noch durch das Sitzrohr. Beim MC6 ist er am Oberrohr positioniert. Das führt zu mehr Platz bei der Integration von absenkbaren Sattelstützen. 

Ein besonders smartes Feature sind auch die OneFit-Hinterbauten. Hier wurde ein Baukastenkonzept erstellt, das durch den Einsatz baugleicher Komponenten besonders effizient ist. Ein geringer Wartungsaufwand ist das Ergebnis.

Eine echter Hingucker

Natürlich wurde bei all der hochwertigen Technik und dem durchdachten Konzept auch die Optik nicht vergessen. Diese macht das Husqvarna MC6 wirklich einzigartig. Die besonders klaren Linien lenken den Blick auf das Wesentliche und deuten auf die schwedischen Wurzeln des Premiumherstellers hin. Durch die neuartige Anordnung der einzelnen Komponenten wirkt der Rahmen wie ein Parallelogramm. Dies wird durch die starke Farbtrennung noch einmal betont: Helle Farbe steht im Kontrast zu den eher dunklen technischen Komponenten. Die beiden Hauptrahmenbestandteile werden zusätzlich durch eine farblich abgesetzte Linie getrennt. Das gibt dem Husqvarna MC6 eine sehr sportliche Optik und erinnert an einige der Motorradmodelle der Marke. Das Frontmesh am Steuerrohr hat eine funktionelle Aufgabe, sorgt aber auch für einen besonders prägnanten Look. 

Mit dem neuen Mountain Cross wirst du auf jeden Fall alle Blicke auf dich lenken. Aber das Wichtigste: Eine Menge Fahrspaß haben – ganz egal, auf welchem fahrerischen Level du dich derzeit befindest. Das e-Mountainbike passt sich deinen Fähigkeiten an, lässt dich neue Aufgaben angehen und Herausforderungen meistern. Wenn du Lust hast, sportlich im Gelände unterwegs zu sein, schwing dich auf das neue Husqvarna e-MTB und los geht’s!

Redaktion

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