Wir feiern den Tag des Fahrrads

Der Weg vom Rad bis zum Pedelec im Laufe der Zeit

Zeitstrahl vom Fahrrad zum e-Bike

Seit 1998 wird am 3. Juni der Tag des Fahrrads in Europa gefeiert, seit 2018 sogar weltweit. Der Fahrradtag soll ein Zeichen für die umweltfreundliche Mobilitätslösung setzen. Anlässlich dieses Feiertags blicken wir zu den Ursprüngen unseres zweirädrigen Gefährts zurück und nehmen dich mit auf die Reise vom Rad bis zur heutigen Nutzung unseres e-Bikes:

Erst laufen, dann treten

Rund 5.500 Jahre hat es gedauert, bis die Menschen auf die bahnbrechende Idee kamen, Zweiräder zu erfinden. Denn während dem Rad eine Geburtsstunde rund um das Jahr 3.500 v. Chr. zugeschrieben wird, kam das erste Laufrad erst im Jahre 1817 zur Welt. Doch wie lang dauerte es von diesem bis zum e-Bike?

Der deutsche Herzog Karl Freiherr von Drais erfand 1817 das Laufrad – quasi ein Fahrrad ohne Pedale, was sich durch das Abstoßen vom Boden mit den Füßen fortbewegt. Für damalige Verhältnisse nahm dieses Gefährt eine ungewöhnlich hohe Geschwindigkeit an. In nur vier Stunden soll Drais 50 Kilometer weit gekommen sein und überholte damit Postkutschen und Fußgänger.

Hoch hinaus

Weitere 50 Jahre mussten vergehen, bis Eugène Meyer auf die Idee kam, den bereits erfundenen Tretkurbelantrieb mit einem Zweirad zu verbinden. Er erfand im Jahr 1869 das Hochrad. Wie der Name schon andeutet, zeichneten sich diese Räder dadurch aus, dass der Fahrer besonders hoch saß.

Das Vorderrad war mindestens dreimal so groß wie das Hinterrad, was zu vielen Stürzen und Unfällen führte. Die Reifen waren damals noch aus Vollgummi.

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Das moderne Fahrrad

Thomas Shergold bereitete dem um 1878 ein Ende, indem er in seiner Konstruktion mit der Kette das Hinterrad antrieb und nicht – wie beim Hochrad üblich – das Vorderrad. Dadurch konnte er die Räder gleich groß konzipieren. Das erste “moderne Fahrrad” stammt von John Kemp Starley aus dem Jahre 1885, sein Grundaufbau hat sich bis heute gehalten. 

Jedoch kamen nach und nach Verbesserungen hinzu, wie beispielsweise luftbefüllte Reifen (1888), die Freilaufnabe mit Rücktritt (1900) oder die erste Schnellschaltung (1933). 

Das moderne Fahrrad

Vom Retrorad zum e-Bike

Und wo reiht sich das e-Bike in dieser Geschichte ein? Die Idee, ein Fahrrad mit Elektromotor anzutreiben, ist älter als man glauben mag!

Das erste Patent auf ein Zweirad mit Pedalen und elektrischem Antrieb wurde 1899 von einem Deutschen namens Albert Hänsel angemeldet. Somit dauerte es nur 14 Jahre vom “modernen Fahrrad” zum e-Bike. Doch wie so oft in der Geschichte, war Hänsel seiner Zeit voraus. Erst ab den 1930er Jahren versuchten Unternehmen e-Bikes serienmäßig zu produzieren. 

Viel Gewicht und wenig Reichweite

Schwache Motorleistungen und schwere Akkus bremsten den e-Bike Boom lange Zeit aus. 1990 setzte ein Schweizer Hersteller erstmalig eine Motorunterstützung ein, die abhängig von der Trittfrequenz des Fahrers war. Ein Wegbereiter ist und war die Firma Yamaha, die mit ihrem Power-Assist-System (PAS) die Kraft des Fahrers messen und den Unterstützungsgrad entsprechend anpassen konnte. 

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Die Lithium-Akkutechnologie verhalf dem e-Bike schließlich ab dem Jahr 2005 zum Durchbruch. Nur vier Jahre später eröffneten wir den ersten rein auf e-Bikes spezialisierten e-motion Shop
Seitdem hat sich natürlich eine Menge verändert: Neue e-Bike Typen wie Lastenräder, Dreiräder oder e-Mountainbikes eroberten den Markt, die Motor- und Akkuleistungen sind deutlich gestiegen, auch wenn sie äußerlich immer kleiner und dezenter wurden, und rein optisch sind viele e-Bikes von normalen Fahrrädern nicht mehr zu unterscheiden. 

Die Faszination “e-Bike” hält bis heute an: Mittlerweile gibt es allein in Deutschland weit über 200 e-Bike Hersteller. Der Zweirad-Industrie-Verband (ZIV) bestätigt, dass e-Bikes 2022 einen Marktanteil von 48 Prozent hatten und schätzt den Bestand an e-Bikes zum Ende des Jahres 2022 auf 9,8 Mio. Stück. Vor allem e-Mountainbikes und Trekking e-Bikes erfreuen sich steigender Beliebtheit.

Wie können e-Bikes unseren Alltag vereinfachen?

Ein e-Bike bringt im Alltag viele Vorteile mit sich. Bereits auf dem Weg zur Arbeit kommst du das erste Mal in Bewegung und zwar effizient, denn den täglichen Wahnsinn des sich stauenden Berufsverkehrs lässt du problemlos hinter dir. Dank der elektrischen Tretunterstützung kommst du dabei nur ins Schwitzen, wenn du dies auch willst. Während sich deine Kolleginnen und Kollegen mit ihrem Auto noch auf Parkplatzsuche begeben müssen, kannst du dein Bike bequem an geeigneter Stelle abschließen und dich entspannt dem Morgenkaffee widmen. Anders als deine Kolleg:innen hast du den Weg zur Arbeit sogar umweltfreundlich zurückgelegt: Laut Umweltbundesamt sind die durch die Herstellung und Entsorgung von e-Bike Akkus entstandenen Treibhausgasemissionen bereits nach ca. 150 bis 300 Kilometern auf dem e-Bike ausgeglichen. Nach der Arbeit läutest du das Wochenende mit einer Fahrt zum See ein – auch hier lässt du den Verkehr bequem hinter dir und sparst nebenbei unnötig hohe Parkgebühren.

Ein Mann und eine Frau beim Picknick neben zwei Hercules e-Bikes

Dein Bike lässt sich im Alltag flexibel einsetzen. Kleinere Einkäufe können bequem in den passenden Tragetaschen am e-Bike oder im Lastenrad verstaut werden. Klapp- und Falt e-Bikes können vor allem in der Stadt von großem Nutzen sein. Die kompakt gebauten e-Bikes lassen sich einfach zusammenfalten und überall mitnehmen. Des Weiteren können zusammengeklappte Bikes kostenlos in Bus und Bahn mitgenommen werden. Allgemein gilt, dass du für jede Situation das passende e-Bike findest. Egal, ob City-, Trekking-, Falt- bzw. Klapp- oder Lasten e-Bike. In unserem großen und vielfältigen e-Bike Sortiment ist für jeden das passende Bike dabei. 

Du möchtest dich selbst von den modernen elektrischen Gefährten überzeugen? Unsere e-Bike Experten beraten dich gerne, welches Modell am besten zu dir passt!

Britt

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