Zuletzt aktualisiert am 3. Januar 2024
Voraussichtliche Lesedauer: 6 Minuten
Mit dem schicken R Raymon Cityray E 7.0 CB sind die 70 km von Köln bis nach Bonn und wieder zurĂŒck kein Problem! Und die Rheintour macht auch noch richtig SpaĂ! Testfahrerin Malena hat das Cityray vier Wochen lang fĂŒr uns getestet. Das City e-Bike hat sie insbesondere aufgrund der bequemen Sitzposition und des zeitlosen Designs ĂŒberzeugt. Hier erfĂ€hrst du, wie sich das e-Bike von R Raymon in den vier Wochen geschlagen hat.

Das Cityray vom e-Bike Hersteller R Raymon besticht durch sein besonders elegantes und schlankes Design. Passend dazu rundet der in das Unterrohr integrierte Akku das Ă€uĂerliche Erscheinungsbild ab. Der komfortable Tiefeinstieg und das ruhige und sichere FahrgefĂŒhl machen das Urban e-Bike zum perfekten Begleiter fĂŒr einen kurzen Abstecher in die Innenstadt oder auch lĂ€ngere AusflĂŒge in die Umgebung. Durch den standardmĂ€Ăig verbauten GepĂ€cktrĂ€ger, konnte ich immer alles sicher verstauen.
Inhaltsverzeichnis
Ein echter Hingucker
Schon auf den ersten Blick steht fest: Das Cityray ist ein echter Hingucker! Es besticht alleine schon mit seiner schwarz-glĂ€nzenden Lackierung. Der graue R Raymon Schriftzug verleiht dem e-Bike darĂŒber hinaus eine sportliche Eleganz. Die nahtlose Integration von Motor und Akku vermittelt ein stimmiges Gesamtbild. Gut, dass R Raymon auch im Hinblick auf den Komfort an einiges gedacht hat. Tiefeinsteiger-Fans aufgepasst! Dank praktischem Trapez-Rahmen ist das Auf- und Absteigen sehr entspannt. Der leicht gebogene Lenker ermöglicht eine aufrechte Sitzposition, bei der aber dennoch ausreichend Druck auf die Pedale ausgeĂŒbt werden kann. So konnte ich ordentlich Fahrt aufnehmen und habe es auch mal ĂŒber die 25 km/h UnterstĂŒtzung hinaus geschafft.

Was steckt drin?
Die SR Suntour NEX E25 DS Gabel und der damit einhergehende 50 mm Federweg sorgen auch auf etwas unebenen StraĂen fĂŒr einen hohen Komfort und federn Unebenheiten gut ab. Dank hochwertigen Shimano Altus BR-MT200 hydraulischen Scheibenbremsen fĂŒhlte ich mich auch in etwas heikleren Fahrsituation stehts sicher. FĂŒr mich persönlich brachte die RĂŒcktrittbremse einen zusĂ€tzlichen Sicherheitsfaktor mit sich, da ich diese bereits aus der Vergangenheit gewohnt war. Mit dem 500 Wh starken Yamaha ML500 Akku sind auch lĂ€ngere Touren absolut machbar. Meine tĂ€gliche Fahrt zur Arbeit hat mich nur recht wenig Akku gekostet, folglich musste ich diesen auch nur selten wieder aufladen. Aber auch weitere Routen, wie meine 70 km Rheintour konnte ich problemlos meistern. Die 8-Gang Shimano Nexus SG-C6001 Nabenschaltung reagiert schnell und prĂ€zise und war bei meinen Touren absolut ausreichend.

Ordentlich Power mit Yamaha
Die Antriebssysteme von Yamaha sind bei vielen e-Bike Herstellern beliebt. Bei dem Cityray E 7.0 CB setzt auch R Raymon auf einen Yamaha-Motor, welcher fĂŒr die notwendige Power sorgt. Der Yamaha PW-CE ist die leichteste und leiseste Antriebseinheit, die der Motorenhersteller zu bieten hat. Auch mir ist die Stille sofort aufgefallen, denn der leise Motor ist bei der Fahrt kaum hörbar. Es stehen vier verschiedene UnterstĂŒtzungsstufen zur VerfĂŒgung (HIGH, STD, ECO, +ECO). AuĂerdem hat Yamaha beim PW-CE auch einen Automatik-Modus integriert.
Das 2,8-Zoll groĂe Farbdisplay Yamaha C mit Matrix-Anzeige bietet eine klare Darstellung und einfache Kontrolle ĂŒber alle Funktionen. Mir wird neben dem aktuellen Modus auch die Durchschnittsgeschwindigkeit, die Reichweite, die gefahrenen Kilometer, die Trittfrequenz und der Kalorienverbrauch angezeigt. So habe ich bei der Fahrt immer alle wichtigen Details auf einen Blick parat. Mit der Bedieneinheit am Lenker lassen sich die verschiedenen Fahrmodi wĂ€hrend der Fahrt ganz bequem wechseln. Das Display lĂ€sst sich auch mit dem Smartphone verbinden und ermöglicht die Benutzung erweiterter Funktionen.

Der Rhein Radweg
Die Strecke von Köln nach Bonn ist mit ihren ca. 35 Kilometern pro Strecke wunderbar fĂŒr eine e-Bike Tour geeignet – Roundtrip versteht sich! Wer es etwas entspannter angehen möchte, kann nach einer Strecke auch ganz einfach mit der Bahn oder sogar mit der Köln DĂŒsseldorfer Schifffahrtsgesellschaft den RĂŒckweg antreten. Meine e-Bike Tour fĂŒhrt mit kleinen Ausnahmen stets am Rheinufer entlang und mir wird wieder bewusst, wie schön es doch ist, in einer Rheinstadt zu wohnen.
Vom Kölner Hauptbahnhof aus mache ich mich mit dem Cityray E 7.0 CB auf den Weg runter zur Rheinpromenade, welcher man man von hier aus FlussabwĂ€rts bis nach Bonn folgen kann. Weiter geht es fĂŒr mich dann unter der Deutzer BrĂŒcke her, vorbei am Schokoladenmuseum und Rheinauhafen und weiter Richtung Rodenkirchen und SĂŒrth. Ich lasse die schönen BootshĂ€user, Lokale und RheinbrĂŒcken Kölns hinter mir und es geht weiter Richtung Wesseling. Nach einer Weile kann ich den ersten Blick auf das Siebengebirge werfen. Das tolle Panorama lĂ€sst sich dank meines komfortablen Begleiters auch stets genieĂen.

So langsam fĂŒhrt mich mein Weg an die ersten Vororte von Bonn heran und auch das Siebengebirge zeichnet sich nun deutlicher ab. Angekommen im Bonner Stadtzentrum mit seinem herrlichen Marktplatz und der schönen FuĂgĂ€ngerzone, lege ich ein PĂ€uschen ein. Vor dem RĂŒckweg graut es mir Gott sei Dank nicht, denn mit dem R Raymon Cityray E 7.0 CB war schon der Hinweg sehr komfortabel und der Yamaha-Motor mit seinen vier UnterstĂŒtzungsmodi hat mich zu jeder Zeit mit ausreichend Power unterstĂŒtzt.
Mein Fazit
Das sehr hochwertig ausgestattete Cityray E 7.0 CB ist sowohl als sportliches Stadt Pedelec als auch fĂŒr lĂ€ngere Radtouren bestens geeignet. In meiner Testzeit hat mir das elegante City e-Bike genau den Komfort und FahrspaĂ geboten, den ich mir von einem Pedelec fĂŒr den urbanen Raum wĂŒnsche. Es ist vielfĂ€ltig einsetzbar und die MotorunterstĂŒtzung, die sich an die eigene Tretleistung anpasst, wirkt sich Ă€uĂerst angenehm auf das Fahrverhalten aus.
