115 Kilo abgenommen dank e-Bike

Thomas Wichmann radelte sich zum Wunschgewicht

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“Das mir bekannte Höchstgewicht waren 225 Kilo. Ich würde aber auch nicht ausschließen, dass es noch mehr waren, weil der Gang auf die Waage ist wegen der Angst vor der Wahrheit in den letzten Jahren nicht mehr erfolgt. Darum nehme ich das als offizielles Startgewicht”. 

Der 43-jährige Thomas Wichmann hat das geschafft, woran viele scheitern. Er hat sein Gewicht mit viel Fleiß und Disziplin halbiert. Wie er das bewältigt hat und inwiefern das e-Bike beim Abnehmen eine entscheidende Rolle spielte, erfahrt ihr hier: 

Ein schwerer Neustart

2018 begann Thomas Wichmann sein Leben konsequent umzukrempeln. “Ich fing an mich mehr zu bewegen und meine Ernährung komplett umzustellen”. Da er schon von Kindesbeinen an eine Affinität für Zweiräder hatte, fiel seine erste Wahl sofort auf ein Bike: “Ich bin als Jugendlicher und junger Erwachsener viel Fahrrad gefahren, inzwischen war meine Grundfitness und das Gewicht einfach ein anderes, da war das normale Fahrrad viel zu anstrengend für mich”. 

Aufgrund dieser körperlichen Einschränkung blieb das Fahrrad immer häufiger in der Garage stehen und der 43-jährige ist in den letzten 10 Jahren keine 100 Kilometer weit auf zwei Rädern gefahren. Eine Alternative musste her! 

Umstieg aufs e-Bike

In seiner Heimat im Bergischen Land war Radfahren für Thomas Wichmann in seiner damaligen Kondition fast unmöglich. Doch mit dem e-Bike erhoffte er sich seine ehemalige Leidenschaft neu aufleben zu lassen. Doch über allem stand die Frage: Gibt es ein e-Bike Modell, das sein damaliges Gewicht von 225 Kilogramm trägt? 

Mit dieser Frage im Gepäck rief er kurzerhand seinen ehemaligen Schulkameraden Michael Wiegel, den Inhaber des e-motion e-Bike Premium Shops Velbert, an. 

Der e-Bike Experte wollte Thomas Wichmann trotz der eingeschränkten Modellauswahl gerne weiterhelfen. “Ich habe Thomas darauf hingewiesen, dass unser stärkstes Modell – das Hercules E-Imperial – offiziell nur 180 Kilo Fahrergewicht trägt. Doch ich habe ihm direkt angeboten, einfach mal bei einer Probefahrt auszutesten, ob es nicht auch seinem Gewicht standhält, da der Rahmen sehr stabil konzipiert wurde.” 

Kaufentscheidung bei der Probefahrt

Gesagt, getan! Kurz darauf fand sich Thomas im Laden von Michael zur Probefahrt ein. “Ich war erst sehr skeptisch und hatte Angst, dass das hochwertige e-Bike einfach unter mir zusammenbricht. Doch Michael meinte einfach nur ‘Komm mal her, nimm das Rad und fahr einfach mal den Hügel rauf und runter’.”  

“Da die Strecke sehr steil war, dachte ich nie im Leben, dass ich diesen Berg wieder hoch komme. Doch mit der Motorunterstützung ging das echt gut und ich war sofort geflasht. In dem Moment war die Kaufentscheidung eigentlich schon getroffen.”

Das Hercules E-Imperial

Neben dem Gewicht, war auch die Rahmenhöhe für den 1,95 Meter großen Mann besonders wichtig. Doch beide Punkte konnte das XXL e-Bike Hercules E-Imperial erfüllen. Doch nicht nur das Modell hat Thomas Wichmann überzeugt, sondern auch das Team vor Ort: “Ich war begeistert von der Beratung und vom Service im e-motion Shop in Velbert.”

Außerhalb der routinemäßigen Inspektion musste der 43-Jährige den Service allerdings kaum in Anspruch nehmen. “In 3,5 Jahren bin ich rund 8.000 Kilometer mit meinem Hercules Bike gefahren, ohne Pannen, ohne Schwierigkeiten. Ich hatte einmal einen platten Reifen, das passiert natürlich mal.” 

Dass er in so kurzer Zeit so viele Kilometer zurücklegen würde, ahnte er zu Beginn seiner e-Bike Reise nicht: “Die Akkureichweite war für mich am Anfang ein untergeordnetes Thema. So ein zehn Kilometer Radius war für mich schon eine sportliche Herausforderung. Nach und nach habe ich meine persönlichen Rekorde geknackt. Erst 15, dann 20 und mehr Kilometer. Im Endeffekt hat man das Rad und die Leidenschaft zum Biken für sich wiederentdeckt. Man verliert mit dem e-Bike einfach die Angst vor Distanzen und die Angst vor Steigungen. Weil man einfach weiß, ich komme jeden Berg hoch und ich kann jede Strecke fahren.”

“Mein persönlicher Rekord liegt aktuell bei einer insgesamt 74 Kilometer langen Tour zum Amtsgericht Langenfeld und zurück. Mein nächstes Ziel sind die 54 Kilometer Entfernung zu meinen Eltern am Niederrhein. Die dann insgesamt über 100 Kilometer lange Strecke peile ich noch dieses Jahr an.” 

Mit dem e-Bike zum Gericht

Auf diese hohe Anzahl an gefahrenen Kilometern kam der Rechtsanwalt vor allem über die berufliche Nutzung seines e-Bikes: “Ich bin zunächst zu Gerichten in der näheren Umgebung – wie das Amtsgericht Velbert – gefahren. Da habe ich auch öfters festgestellt, dass die Autofahrer auf 4 bis 5 Kilometer Strecken deutlich länger als ich gebraucht haben. Außerdem konnte ich mir auf dem Bike schon einmal ganz entspannt Gedanken über den Termin machen, den Kopf frei bekommen und hatte keinen Stress durch Staus oder Parkplatzsuchen.” 

“Das war so entspannt, dass ich meine Distanzen immer weiter gesetzt habe. Erst kam Ratingen hinzu, dann Düsseldorf. Das sind so knapp 25 bis 30 Kilometer pro Strecke. Dann ging es weiter nach Bochum, nach Langenfeld, nach Wuppertal – so die umliegenden Gerichte, die man mit dem Fahrrad abfährt. Und nach der Gewichtsabnahme waren diese Strecken gar kein Problem mehr für mich.”

Durch die Motorunterstützung des e-Bikes eröffneten sich Thomas Wichmann ganz neue Möglichkeiten: “Mit einem normalen Fahrrad würde ich diese Strecken nicht fahren, weil man kann dann ja nicht duschen und ich möchte nicht nassgeschwitzt bei Gericht erscheinen. Auf dem e-Bike kann man ganz gemütlich hinfahren und wer mehr Kalorien verbrennen will, schaltet einfach auf dem Rückweg die Unterstützung runter.” 

Das Riese & Müller Supercharger als Firmen e-Bike

Zu Beginn seiner Gewichtsabnahme war die Akkukapazität für Thomas Wichmann noch kein Thema, denn eine 10 Kilometer Strecke war für ihn schon weit. Jetzt, etwa 3,5 Jahre später, werden die 500 Wh für ihn jedoch knapp. “Auf der Strecke nach Bochum hat der Akku dann tatsächlich das erste Mal schlapp gemacht, doch ich hatte zum Glück noch einen Ersatzakku im Gepäck.”  

Die Akkukapazität und der Wunsch nach einem Firmen e-Bike brachten den Rechtsanwalt schließlich zu seinem zweiten e-Bike: “Da ich mein e-Bike so viel beruflich nutze, kam mir das Leasingmodell von e-motion sehr gelegen. So konnte ich mein neues e-Bike über meine Kanzlei leasen, anstatt alles aus eigener Tasche zu zahlen. Als Selbstständiger ist die steuerliche Absetzbarkeit ein enormer Vorteil.” 

Dieses Mal war mehr als eine Probefahrt nötig, um ihn von dem Modell seiner Wahl zu überzeugen. Das Zusammenspiel aus Ästhetik und Akkuleistung gab schließlich den entscheidenden Ausschlag:

“Aufgrund der enormen Akkukapazität von 1.250 Wh habe ich mich bei meinem Firmen e-Bike für das Riese & Müller Supercharger entschieden. Mir gefiel außerdem die Optik sehr gut. Ich bin 5 oder 6 Räder Probe gefahren und das Gesamtpaket des Superchargers hat mich einfach überzeugt. Gerade die stufenlose enviolo Nabenschaltung gefiel mir in der Handhabung sehr. Ich dachte mir, ich fahre so viel, jetzt gönne ich mir auch mal ein hochpreisiges e-Bike, auf das ich richtig Bock habe!”

Nie mehr ohne e-Bike

Mittlerweile hat Thomas Wichmann seine ganze Familie mit dem e-Bike Fieber angesteckt: “Meine Frau ist auch schon auf den Geschmack gekommen und fährt ein Raleigh e-Bike. Unsere Kinder sind 9 und 5 Jahre alt und sind aktuell noch ohne Elektroantrieb auf ihren e-Bikes unterwegs. Doch in ein paar Jahren könnte ich mir vorstellen, dass sie auch auf e-Bikes umsteigen, um mit uns noch längere Touren unternehmen zu können.” 

Innerhalb von 3,5 Jahren hat der 43-Jährige sein Leben mit dem e-Bike komplett umgekrempelt: “Viele Ärzte haben zu mir gesagt, das geht eigentlich nicht. Man kann nicht so viel abnehmen ohne Magenband OP. Da bin ich sicherlich einer von wenigen, der es geschafft hat. Es muss halt Klick machen im Kopf und man muss für sich neue Routinen entwickeln. Früher kam ich aus dem Büro nach Hause und habe erstmal gegessen. Heute schwinge ich mich erst einmal für eine Stunde aufs Rad. Und dann verschwindet auch der Hunger, wenn man eine Beschäftigung hat. e-Bike fahren hat mir wirklich enorm viel geholfen!” 

“Irgendwann ist man in einem Flow drin und die Bewegung wird zu einer Art Sucht. Ich habe bei vielen Strecken gar keine Lust mehr das Auto zu nehmen, sondern greife lieber aufs e-Bike zurück. Wenn ich mit meiner Frau und den Kindern zu meinen Schwiegereltern fahre, sage ich oft ‘Komm, nimm du mal das Auto. Ich fahre mit dem Bike vor.’ Und viel langsamer bin ich damit auch nicht.” 

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Britt

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...ist immer den neuesten Trends der e-Bike Welt auf der Spur.
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